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Ärzte, Tierärzte und – Geld

Sie kennen doch sicherlich solche Sätze wie: „Nur ein kranker Patient ist ein guter Patient“ oder „Nur ein kranker Patient ist ein lukrativer Patient“ oder „Hauptsache Geld, Heilung ist Nebensache.“ Wer solche „Erkenntnisse“ in sich trägt, hat ohne Zweifel keine guten Erfahrungen mit der Medizin oder Tiermedizin gemacht.

Die tägliche e-mail-Post und die Gespräche mit Tierhaltern bestätigen das tiefe Misstrauen der Bürger gegenüber der etablierten Arzt- und Tierarztgesellschaft. Sie bestätigen, dass sich immer mehr Menschen auf die Suche nach alternativen Heilmethoden machen, in der Hoffnung, endlich Heilung für sich oder ihr Haustier zu finden. Was sie suchen ist Ehrlichkeit und Fairness.

Ich muss gestehen, dass ich seit 42 Jahren kaum einen Mediziner kennen lernen konnte, den ich nicht als „knallharten Kaufmann“ bezeichnen würde – von Tiermedizinern mal ganz abgesehen. Und nun das:
Im Deutschen Ärzteblatt 2002; 99(38):A-2462/B-2104/C-1970 kann man folgendes lesen:

„Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankung schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es kein Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind.“
Wer sagt das? Der Autor ist Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Dörner

Schöne Grüße aus Hamburg! Dirk Schrader

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